Arizona Wüste

Arizona Wüste

In der Arizona Wüste werden Sie neben der bekannte Wildwestromantik, Wüstensand und Silberminen, sicher auch auf jede Menge Sehenswürdigkeiten treffen. Diese wiederum werden Ihnen das harte Leben der Pioniere im Süden des Bundesstaates Arizona näher bringen.

In der Arizona Wüste sollte man nicht schreckhaft sein.

Besonders empfehlenswert hier sind sicher die zahlreichen Minen, die zu einem Besuch einladen Sie sollte auf gar keinen Fall die alte Copper-Queen-Mine auf einer Tour auslassen. Es handelt sich hierbei um eine Mine, die in dem Zeitraum von 1881 bis 1975 jede Menge Tonnen Gold, Silber, Zink und Kupfer hervorgebracht hat. Sie ist ganz sicher eine der größten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in der Arizona Wüste. Das besondere Merkmal dieser einzigartigen Mine sind die horizontalen Stollen, die geradewegs in den Fels hinein führen und nicht tief nach unten in den Fels. Die Copper-Queen-Mine befindet sich in Bisbee rund zehn Kilometer von der mexikanischen Küste entfernt. 1900 galt Bisbee als größter Ort zwischen Sankt Louis und San Francisco mit 25 000 Einwohnern. Heute ist der Ort leider nur noch ein Schatten der Vergangenheit. Dennoch kann man von einem lohnenden Ausflugsziel sprechen, welches Sie unbedingt auch besuchen sollten. Der Ort ist umgeben von den leuchtend roten Bergen. Das Klima welches in Bisbee vorherrscht ist allerdings nicht typisch für Arizona, denn es ist recht kühl, im Winter fällt manchmal sogar Schnee. Denn Bisbee liegt auf einer Hochebene in 1600 Metern, so wie der Großteil Südarizonas.

Gut einkehren könnten Sie im Copper Queen Hotel, welches eigentlich auch der Mittelpunkt des heute kleinen Ortes Bisbee ist. Es wird sich garantiert für Sie lohnen, in diesem einzigartig schönen Hotel einzukehren. Für dieses Haus musste vor Baubeginn, sogar ein riesiger Felsblock aus dem Felsen gesprengt werden. Sie werden auch von der Inneneinrichtung begeistert sein, denn hier wurde mit echten italienischen Fliesen gearbeitet und die Lampen sind von Tiffany.

Die Natur ist hier so atemberaubend, wie wohl sonst nirgends auf der Welt. Sie genießen eine außergewöhnliche Fernsicht, durch die geringe Luftfeuchtigkeit und Sie können die erstaunlichen Naturwunden betrachten. Die Sonora-Wüste ist die biologisch Reichhaltigste, nur hier wächst der Saguaro-Kaktus. Diese Kakteen erreichen die wahnsinnige Höhe von mehr als 10 Metern und benötigen ein ganzes Menschenleben, ehe sie ihren ersten typischen Seitenarm ausbilden können. Sie können aber auch einen Ausritt im Reservat der Yavapai-Indianer unternehmen, auch das wird Ihnen in bleibender Erinnerung bleiben.

Besonders vorsichtig sein sollte man jedoch mit abenteuerlichen Alleingängen durch die Wüsten Arizonas. Unerfahrene Urlauber laufen hier schnell Gefahr sich zu verirren oder von wilden Tieren bedroht zu werden. Die Chance in der Wüste gefunden zu werden gehen jedoch gegen Null. Daher ist zu empfehlen für einen solchen Trip einen erfahrenen Führer zu engagieren.

Wüsten sind nicht nur für ihren Wassermangel und ihre enorme Hitze bekannt, auch die Luftfeuchtigkeit lässt hier zu wünschen übrig. Wer in den nahe gelegenen Ortschaften ein Hotelzimmer mit integriertem Luftbefeuchter findet kann sich sehr glücklich schätzen. Jedoch bleibt dies leider wohl eher ein seltener Glücksgriff.

Vor allem klimaempfindliche Urlauber sollten auf einen Wüstenausflug gut vorbereitet sein. Ein Hut oder Kopftuch um den Kopf vor der heißen Sonneneinstrahlung zu schützen, feuchtigkeitsspendende Cremes gegen zu trockene Haut und eine UV-Sonnenbrille für den Augenschutz sollten hier zur Grundausstattung gehören. Und natürlich viel Flüssigkeit für regelmäßiges trinken zur Vermeidung einer Dehydration ist besonders wichtig.